Sie legen Wert auf ein selbstbestimmtes Leben bis zum letzten Atemzug. Sie sind älter als 50 Jahre und haben keine Lust darauf, sich irgendwann von jemandem sagen zu lassen, wann sie schlafen gehen. Sie haben Freunde und ggfs. Familie - aber eben nicht da, wo Sie leben. Sie finden es schön, für andere Menschen wichtig zu sein. So in etwa ... sollten Sie "drauf" sein, wenn Sie sich mit der Idee zu beschäftigen beginnen, bei uns mitzumachen. Wir warten nicht auf Enttäuschungen. Wir organisieren unser Leben selbst und da, wo einer nicht mehr kann, helfen wir einander.

Selbstbestimmung

Wie Respekt abhanden kommt

Beruflicher und gesellschaftlicher Erfolg lässt sich immer weniger in die Jahre hinüberretten, die jenseits der sogenannten Altersgrenze liegen. Wurde in vielen Kulturen das Überleben nachfolgender Generationen durch die Erfahrung und das Wissen Älterer gesichert, haben wir uns inzwischen daran gewöhnt, dass "nicht mehr jung sein" keine besondere Anerkennung erfährt. Diese Einschätzung machen sich mittlerweile sogar viele ältere Menschen selbst zu eigen: die einen versuchen krampfhaft jugendlich zu wirken, die anderen beginnen melancholisch zu werden und allmählich zu vereinsamen. 

 


Eigenständigkeit im Team

Angst vor Einschränkungen

Zwar erreichen immer mehr Menschen ein noch höheres Lebensalter, kaum jemand aber bleibt bis dahin in der Verfassung, so zu leben, wir er es fünfzig Jahre zuvor getan hat. Hilfe kann daher erforderlich sein und im besten Fall bekommt man sie von jemandem, dem man vertraut und der vielleicht eigene Einschränkungen hat, aber nicht dieselben und der somit kompensieren kann. Der eine sieht schlecht, dafür hat der andere eine ausgezeichnete Orientierung. Zusammen sind sie perfekt, besonders, wenn sie einander wert schätzen.


Dienstleistungen kann man einkaufen

Ja, kann man, aber ...

Aufgrund der demografischen Entwicklungen gibt es immer weniger Menschen, die Dienstleistungen gegen Geld erledigen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, es führt aber dazu, dass man sich mit Geld nicht das kaufen kann, was man benötigt. Da die statistischen Daten eine klare Sprache sprechen, stehen wir erst am Anfang einer gravierenden Entwicklung, die das Leben im Alltag für diejenigen erheblich erschweren wird, die sich nicht "multifunktional" selbst helfen können. Das ist die Geburtsstunde der gegenseitigen Unterstützung, vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen sind gegeben (Nähe, Zeit, Wissen u. Erfahrung, Hilfsbereitschaft auf Gegenseitigkeit).


Erfahrung ist wertvoll

Aber nur, wenn Sie sie einbringen können

Der Vorzug eines längeren Lebens ist - das werden Sie nicht anders sehen - eine Menge Erfahrungen gemacht zu haben. Erfahrungen, die sich auf konkretes Know-how stützen sowie solche, die der Rubrik "Lebenserfahrung" zugeordnet werden können. Wenn nahezu nichts davon mehr in einer Art und Weise abgerufen wird, die uns zufrieden sein lässt und uns das Gefühl vermittelt, einen wertvollen Beitrag geleistet zu haben, verliert das Leben rasch an Qualität.

Wir warten nicht darauf, dass uns die Gesellschaft ruft, wir geben uns gegenseitig diese Wertschätzung und lassen auch andere daran teilhaben.